Großbritannien: nach dem Brexit
voraussichtlich weitherhin keine
grüne Versicherungskarte nötig

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Großbritannien: nach dem Brexit voraussichtlich weitherhin keine grüne Versicherungskarte nötig

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Fahrzeugführer und Speditionen werden sich freuen zu hören, dass für Großbritannien vermutlich weiterhin keine internationale Versicherungskarte mitgeführt werden muss. Fahrzeugführer müssen nach dem Brexit bei Reisen nach und aus dem Vereinigtem Königreich nicht offiziell eine grüne Versicherungskarte beantragen.

Die Association of British Insurers (ABI), der größte Versicherungsfachverband in Großbritannien, hat gemeldet, dass die britische Regierung schriftlich bestätigt hat, im Kennzeichenabkommen verbleiben zu wollen. Die Europäische Kommission wird dem voraussichtlich zustimmen.

Das britische Büro für die Grüne Karte (UK Bureau) hat bereits mit dem CoBX (Council of Bureaux) eine Vereinbarung getroffen, nachdem es nachgewiesen hat, dass es in der Lage ist, landesübergreifend Haftpflichtfälle mit Beteiligung britischer Autofahrer abzuwickeln.

Das ABI betonte, dass das System der internationalen Versicherungskarte bestimmte Dokumente vorsieht, die in Reiseländern außerhalb des so genannten Kennzeichenabkommens im Fahrzeug mitzuführen sind. Dies würde die landesübergreifende Abwicklung von Versicherungsfällen hochbürokratisch und teuer machen.

„Das sind gute Nachrichten für Fahrzeugführer  und Spediteure, die nicht vor jeder Fährüberfahrt nach Europa Berge von Papierkram und Verwaltungsgebühren befürchten müssen. Es ist immer erfreulich, wenn die Vernunft siegt. Ich erwarte, dass die Kommission die Formalitäten schnellstmöglich abschließt“, bemerkte der ABI-Generaldirektor Huw Evans auf abi.org.uk.

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